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Fröher was dat anners

Dat kümp bi us in de
Wuorst rin

Kampftag auf dem Recyclinghof

Mott dat sien

Marmor, Steen un Isenschrott

Mien Nottuln

Kiepenkerle

Nottuln - St. Martinus-KircheMien Notteln
(Plattdeutsch/Hochdeutsch)

 

Text: K.-H. Stevermüer
Musik: Reinhard Dahlmann

 

Wao usse Baumbiärg` sacht angaoht,
wao Böcken un ook Eeken staoht,
wo die Stever aus der Erde springt,
in der „Kreithecke“ die Amsel singt.

Wao van widem gröt de Martinuskiärk,
se wiest alldag an Gottes Wiärk,
und vom höchsten Punkt trotzt Wind und Sturm,
100 Jahr` schon der Longinusturm.

Du büs un bliws föer mi de schöönste Stiär in Mönsterland,
de Sandsteenhüser up dien „Stiftsplatz“ wäör`n för`n Adelsstand,
Ich denke oft an dich, wenn ich einmal woanders bin,
und komm auch immer gern zurück, nach mein Nottuln hin.

Ick denk faken an di, wann ick eenmaol woanners sin,
un kuem ook gärn torügg, nao Notteln hen.

De Lüde, de haollt stuur tosamm`n,
büs du met iähr iärst eenmaol warm,
das dauert oft so manchen Tag,
so ist bei uns der Menschenschlag.

Eenmaol in`t Jaohr, da wet et bunt,
Martinimarkt, da geiht et rund,
mit Kirmes, Buden, Stand an Stand,
Vergnügen gibt`s dann allerhand.

Du büs un bliews för mi de schöönste Stiär in Mönsterland …

För Lüde, de dat nich vöstaoht,
wät`t Tied, dat se nao Notteln gaoht,
wer einmal war an diesem Ort,
der bleibt am liebsten immer dort.

Du büs un bliws föer mi de schöönste Stiär in Mönsterland …

Drum bliew ik dao mien Liäben lang,
denn hier sin ik an`t Hues.